Für Stephan
Als ich von deinem Tod erfahren habe, konnte ich es erst gar nicht richtig glauben. Es kam so plötzlich und unerwartet und hat mich sehr getroffen.
Wenn ich an dich denke, kommen mir die Tränen, aber gleichzeitig denke ich an so viele schöne Erinnerungen. An eine besondere Zeit in meinem Leben, an gemeinsame Abende, Gespräche, Frühstücke, Bierchen und all die kleinen Dinge, die diese Zeit so schön gemacht haben. Du warst für mich ein Wegbegleiter, ein guter Gesprächspartner und jemand, dessen Rat mir immer viel bedeutet hat.
Ich denke an meinen Bauwagen, den du als Schreiner für mich umgebaut und zu einer richtig coolen Bar gemacht hast. An unsere Abende in der Küche und ans Schocken – und natürlich an Jule. Ich kannte das vorher überhaupt nicht und weiß bis heute nicht so genau, was es damit eigentlich auf sich hat. Aber du wolltest immer mit Jule spielen. Heute muss ich bei dem Gedanken daran irgendwie lächeln.
Und ich denke an das silberne Armband, das du mir zu Weihnachten geschenkt hast. Ich habe es in den letzten Tagen ganz bewusst wieder getragen, weil es mich an dich erinnert und mir das gutgetan hat.
Ich bin dankbar, dass ich dich kennenlernen durfte und dass du mich ein Stück meines Weges begleitet hast. Für all die Gespräche, guten Ratschläge, gemeinsamen Abende und vielen kleinen Erinnerungen.
Es tut weh, dass du so plötzlich und viel zu früh gegangen bist.
Mach’s gut, Stephan.
Du wirst mir fehlen.